Sonntag, 13. August 2017

Das sichere Passwort erstellen

Ein sicheres Passwort braucht braucht man für viele Dinge im Internet. Aber hat man es nicht, könnte ja jeder rein gehen und mit unserem Account etwas machen.
Es gibt leider auch Leute, die nehmen z.B. den Vornamen vom Partner oder den Kosenamen wie z.B. "Mausi". Sowas ist natürlich kein sichereres Passwort.
Sicher kann man sich sowas leichter merken. Was auch der Grund dafür ist, dass viele solche Worte nehmen. Aber diese Passwörter sind auch leicht rauszufinden. Selbst wenn es Namen von Haustieren sind, Lieblingsfilme oder Lieblingsstongs. Vielleicht auch Stars, die man gut findet. Das sind alles Dinge, die kann man sich zwar leicht merken. Aber sie sind auch leicht zu "knacken". Ehrlich gesagt, hatte ich auch am Anfang meiner Internetzeit so ein simples Passwort. Der Vorname einer Frau in die ich mal verliebt war. Aber diese Vornamen gibt es oft und werden dann auch als Passwort genommen. Noch leichter kommt man auf sowas. Man muss nur die richtigen Fragen stellen.

Mal als Beispiel: "Welchen Film guckst du gerne?". Die Antwort könnte ein Passwort sein. Und dann vermutlich auch noch für mehrere Seiten. Aber dann hat man schon den Zugang für verschiedene Dinge. Vielleicht braucht man auch eine Mailadresse für den Zugang. Aber die steht dann oft im Profil. Das ist dann das kleinere Hinderniss.

Wie erstellt man ein sicheres Passwort?

Ein sicheres Passwort darf nie aus einem Namen bestellen. Es darf gar kein sinnvolles Wort ergeben. Namen wie Claudia, Doris, Julius oder Ludwig sind zu einfach. Das kann von jedem Programm gefunden werden. Selbst wenn man kein Programm hat um Passwörter  zu finden, muss man wie erwähnt nur einige Fragen stellen oder generell etwas wissen über die Person.

Passwörter mit Namen und Zahlen sind zwar sicherer, aber trotzdem leicht zu finden. Besonders für die Programme, die sowas machen. Also zum Beispiel Claudia123 oder Julius456.

Ein sicheres Passwort wäre eine Kombination aus verschiedenen Dingen. Also Buchstaben, Zahlen, und Sonderzeichen. Sonderzeiten sind z.B. die Sachen, die auf der Tastatur über den Zahlen stehen wie $%§ oder /&%.

Die Buchstaben dürfen kein sinnvolles Wort ergeben. Die Zahlen kein Geburtsdatum, vielleicht von einem selber oder einem nahestehenden Menschen oder Tier. Hier ein Beispiel:

eu34&%33je

Das wäre also eine Kombination, die keinen Sinn ergeben würde. Und die besagten Bestandteile sind auch drin. DAS wäre ein sicheres Passwort.





Wieviele Stellen hat das sicherere Passwort?

Es sollten 8 Stellen sein oder mehr. Manche Seiten nehmen nicht mehr Stellen als z.B. 12 oder so. Wieviele Stellen man nimmt, muss jeder selber wissen. Aber je mehr, desto besser.

Jedoch man muss dabei auch sagen, KEIN PASSWORT IST 100%IG SICHER!!!! Es gibt sicher auch Programme, die sowas finden können. Aber man würde es mit einem Namen wie "Claudia" oder "Julius" unnötig leicht machen.


AKTUELLES:

Inzwischen sagen Experten, ein Passwort sollte viel mehr Stellen haben. So zum Beispiel rund 30-40 Stellen. Denn die Programme der Hacker können Passwörter mit rund 8-10 Stellen inzwischen rausfinden, auch wenn Sonderzeichen verwendet werden. 

Wie merkt man sich sowas?

Wenn man so eine Kombination eingibt, sollte man es sich auf einen Zettel schreiben. So eine Kombination können sich wohl nur wenige direkt merken. Wenn man das Passwort eingibt, kann man es vom Zettel ablesen. Aber mit der Zeit hat man es auch im Kopf. Den Zettel sollte man in eine Schublade oder sonst wohin legen, damit ihn keiner sieht, den sowas gar nichts angeht.

Dazu sollte man bei einem 30-40 stelligem Passwort einfach einen Satz als Passwort eingeben. Sozusagen ein Passsatz! Beispiel: "dereisbärspringtbeisonnenscheinvomdreimeterbrett"

Für alle Seiten das gleiche Passwort?

Damit man es leichter hat, nehmen viele für verschiedene Seiten auch das gleiche Passwort. So muss man sich nur eines merken. Ist das sinnvoll? Eher nicht. Man muss sich zwar dann nur ein Passwort merken. Aber es ist auch so, sollte es einem Programm doch mal gelingen, für eine Seite das Passwort rauszufinden, hat der Mensch auch für andere Seiten das Passwort. Gibt es aber für jede Seite ein eigenes Passwort, ist dies nicht so einfach. Dann muss man beim "Knacken" des Passwortes wieder von vorne anfangen.

Man muss sich über eines bewusst sein: Ein Passwort ist nicht dafür da, den Zugang zu einer Seite leicht zu machen. Sondern für alle, die dort nicht hingehören, den Zugang zu erschweren. Manchmal ist die Sache mit dem Passwort sicher nervig. Aber es geht ja darum, es anderen möglichst schwer zu machen, den eigenen Account zu benutzen.

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