Mittwoch, 23. August 2017

Depressionen entgegenwirken

Depressionen können entstehen, weil du unangenehme Erlebnisse im Leben hattest Dinge die nicht sehr schön waren. Das können sein, Verlust von Menschen oder auch einer Arbeitsstätte. Ich will jetzt hier nicht alle Möglichkeiten aufzählen. Denn die können sehr vielseitig und individuell sein.

Wichtig ist aber auch, wenn man merkt, man hat eine Depression, sollte man zum Arzt gehen. Der weiß, was zu tun ist. Er kann die Situation richtig einschätzen und entsprechende Maßnahmen veranlassen.





Es kann aber auch sein, dass man einfach nur mal mies drauf ist Extrem mies drauf. Das können auch Ereignisse sein, die man erlebt hat oder einem ist klar geworden, Freunde waren nie wirklich Freunde.

Wenn man einfach nur "mies drauf ist", kann man diese Situation auch schon ändern, bzw. dieser entgegenwirken. Mit einfachen Mitteln.

"Gute Ratschläge" von seinem Umfeld sollte man sofort mal ignorieren. Diese zu beherzigen ist wie eine Vitaminpille zu schlucken bei einem gebrochenem Arm. Es bringt also gar nichts. Diese Menschen meinen es sicher nur gut. Aber hier ist der falsche Ansatz dafür, zu helfen.

Wenn man merkt, man ist nicht gut drauf, sollte man sich eine Liste anlegen mit den Dingen, die man machen kann, und die aber auch in so einer Situation helfen. Sinn ist es hier, dass man nicht alles im Kopf behält.

Man kann nicht innerhalb von einer Minute singend und tanzend wieder durch die Gegend hüpfen. Das wäre unrealistisch. Aber man kann etwas tun, damit es nicht noch schlimmer wird und die miese Laune zu einer Depression ausartet.

Man sollte sich hier die Dinge raus suchen, die man gerne macht und die einen aber auch nicht übermäßig anstrengen.

Anfangen sollte man damit, die Leute aus seinem Leben zu verbannen, die einen immer wieder runter ziehen mit ihrem Verhalten. Die auf gut gemeinte Ratschläge nie hören wollten und immer wieder die gleichen Fehler machen. Mit solchen Leuten muss man sich nicht abgeben. Damit zieht man sich nur selber runter.

Dann sollte man überlegen, was man gerne macht. Wobei man seinen Kopf "abschaltet". Auf andere Gedanken kommt. Auch mit einfachen Dingen wie, wenn man mit einem guten Freund oder einer guten Freundin telefoniert.

Oder man liest einfach mal wieder ein gutes Buch. Das ist vielleicht heute selten geworden in der Zeit des Internets.

Selbst das gute, alte Kreuzworträtsel bringt einen auf andere Gedanken. Man denkt an die Lösung und überlegt sich, was das jeweilige Lösungswort sein könnte.

Wenn man Radio hört, muss man jedoch einen Sender wählen, der nicht ständig Musik spielt, die einen an die "gute, alte Zeit" erinnert Also Songs, die rund 10-20 Jahre alt sind und einen damit an "früher" erinnert. Das zieht dann eher wieder runter, als das es aufbaut.




Dinge erledigen, die vielleicht schon lange notwendig waren und durch deren Erledigung man sich dann besser fühlt, eben WEIL sie erledigt sind.

Es geht also nur darum, auf andere Gedanken zu kommen und nicht an die Probleme zu denken, die man vielleicht hat oder an vergangene Ereignisse. Man muss sich ablenken und sich beschäftigen. Dafür muss man auch nicht viel Geld ausgeben. Es reicht schon, spazieren zu gehen. Das kostet nichts. Aber es hilft, weil man unterwegs ist, andere Menschen sieht und vielleicht Bekannte trifft, mit denen man sich dann unterhalten kann.

Es wäre also falsch, nur zu Hause zu sitzen und über die Dinge zu grübeln, die nicht gut gelaufen sind im Leben. Die einen runter gezogen haben. Hierfür sollte man sich einen Tagesplan erstellen, damit man eine Art "Anweisung" hat, was man den ganzen Tag macht.

In dem Zusammenhang ist es auch förderlich, wenn man ZIELE hat, die man verfolgen kann. Man arbeitet also daran, diese Ziele zu erreichen. Egal was passiert ist und was andere Menschen gemacht haben. Wie besch.... sie sich verhalten haben. Man legt seinen Fokus nur auf diese Ziele und deren Erreichen. Das verhindert gleichzeitig, dass man an vergangene Ereignisse denkt, die einen runter gezogen haben

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